Neue Implantatbeschichtung mit Polyurethan

Freitag, 11. September 2015

Neue Implantatbeschichtung mit Polyurethan verringert das Risiko von Kapselkontrakturen bei Brustvergrößerungen deutlich

Die Vorteile der neuen Beschichtung von Brustimplantaten mit Polyurethan standen im Mittelpunkt des „Pre-Satellite Course to CATFAS V“ am 3. September 2015 in Gent, bei dem die T-Klinik Köln durch ihren Chefarzt Dr. Marian Ticlea vertreten war.

catfas-pre-satellit

Brustvergrößerungen sind im Laufe der vergangenen Jahre immer schonender und komplikationsfreier geworden. Zu den weiterhin möglichen Folgewirkungen zählen sogenannte Kapselkontrakturen (auch Kapselfibrosen genannt), die unter Umständen eine erneute Behandlung notwendig machen können. Wie eine wissenschaftliche Studie mit mehreren tausend Teilnehmern, die bei dem Pre-Satellite Course in Gent vorgestellt wurde, ergab, reduziert die weiter entwickelte Implantatbeschichtung mit Polyurethan dieses Risiko ganz erheblich: Nur noch nach 0,5 % der Brustvergrößerungen, bei denen mit diesem Stoff beschichtete Implantate eingesetzt wurden, sind Kapselkontrakturen aufgetreten.

Ein weiteres wichtiges Ergebnis: Die Verwendung von Polyurethan im Rahmen der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie ist gesundheitlich absolut unbedenklich. Die deutsche Firma Polytec, die mit dem Slogan „Qualität made in Germany“ die Zuverlässigkeit ihrer Produkte garantiert, hat die mit Polyurethan beschichteten Brustimplantate noch einmal weiterentwickelt und bietet diese unter dem Markennamen Microthane R an.

Die jetzt vorgelegte wissenschaftliche Studie sowie die Vorträge von Chirurgen mit jahrelanger Erfahrung mit Polyurethan-beschichteten Implantaten bestätigen die Entscheidung der T-Klinik, die diese besonders komplikationsfreien Implantate schon lange in ihr Angebot für Brustvergrößerungen aufgenommen hat.